Hochschulabsolventen-Preis der FKTG

Allgemeines

Der Hochschulabsolventen-Preis dient der Auszeichnung hervorragender Abschlussarbeiten von Absolventinnen und Absolventen (Universitäten und Hochschulen), die auf den Gebieten Fernsehen, Film und elektronische Medien ihre Bachelor- und Masterarbeiten angefertigt haben. Der Preis wird jährlich für zwei Arbeiten verliehen. Entsprechend dem Zweijahresturnus der FKTG-Fachtagung werden jeweils vier Absolventinnen und Absolventen während der Veranstaltung geehrt (je Jahr je ein Kandidat mit einer Bachelor- und einer Masterarbeit). Die Dotierung der Preise wird vom Vorstand festgelegt. Ihre Höhe soll nicht unter 500,- Euro liegen.

 

Bestimmungen für die Vergabe

Vorschläge von Kandidatinnen und Kandidaten: In Anlehnung an den Zweijahresturnus der FKTG-Fachtagung erfolgt die Ausschreibung für den 2-Jahres-Zeitraum vom 1.10. im dritten Jahr vor der FKTG-Fachtagung bis zum 30.9. im Jahr vor der FKTG-Fachtagung. Mit Fristsetzung zum 31.10. fordert der Vorsitzende des Preiskomitees über die Geschäftsführung die Hochschulabsolventinnen und -absolventen zur Meldung auf. Eine entsprechende Veröffentlichung soll, wenn dem kein Sperrvermerk entgegensteht, in den einschlägigen Fachzeitschriften erfolgen. Die Meldung erfolgt in der Regel über die in der FKTG tätigen Hochschullehrerinnen und -lehrer an das zuständige Preiskomitee oder die Geschäftsführung. Eine Selbstbewerbung ist in Ausnahmefällen möglich. Die Kandidatin bzw. der Kandidat muss nicht Mitglied der FKTG sein. Der Meldung sind die Abschlussarbeit, das Abschlusszeugnis, ein Lebenslauf und eine Kurzbeschreibung (ca. 1 Seite) der Diplomarbeit in digitaler Form (z.B. PDF) beizufügen. Das Abschlusszeugnis soll im Ausschreibungszeitraum ausgefertigt sein. Bei geheimhaltungswürdigen Arbeiten oder Arbeiten mit Sperrvermerk hat die Bewerberin/der Bewerber eine schriftliche Einverständniserklärung der Firma oder Institution beizufügen. Die Mitglieder des Preiskomitees können auf Antrag eine Geheimhaltungserklärung unterzeichnen.

Das Preiskomitee prüft die eingegangenen Meldungen und die Diplomarbeiten bezüglich ihrer Preiswürdigkeit und führt einen entsprechenden Mehrheitsbeschluss herbei. Dieser Beschluss wird bis zum Ende des Jahres dem Vorstand der FKTG mitgeteilt. Nach Vorschlag des Preiskomitees entscheidet der Vorstand über die Vergabe der Preise. Die Entscheidungen des Preiskomitees und des Vorstandes sind nicht anfechtbar. Die Überreichung der Preise und Urkunden erfolgt in der Regel während der FKTG-Fachtagung. Spätestens einen Monat vor der Preisübergabe übermittelt der Vorsitzende des Preiskomitees den Text für die Urkunden an den Vorsitzenden der FKTG und die Geschäftsführung. Die Preisverleihung wird in geeigneter Weise in den einschlägigen Fachzeitschriften publiziert. Der Hochschulabsolventen-Preis der FKTG ist Teil der FKTG-Nachwuchsförderung.

 

Preisträger*innen

 

2023

  • Frau Maja Michaelis mit der Bachelorarbeit "Lichtanpassung im virtuellen Studio unter Verwendung von Augmented Reality", HS Düsseldorf.
  • Frau Maike Kaiser mit der Masterarbeit "Herausforderungen und Herangehensweise bei der Einbindung eines Large Language Models in den Newsworkflow - betrachtet am Beispiel der Einführung von ChatGPT", HS RheinMain.

2022

  • Herr Benjamin Brand mit der Bachelorarbeit "Development and Evaluation of a Toolbox for Conversion between various Camera Parameter Conventions", TH Nürnberg.

2021

  • Herr Luis Jakobi mit der Masterarbeit "Optimierung der ARD-Onlinedistribution durch szenenbasiertes Video-Encoding und Machine Learning", Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften.
  • Herr Pascal Kutschbock mit der Masterarbeit "Approaches Colorspace-Conversions using Deep Learning", HS RheinMain.

2020

  • Herr Lukas Scheunert mit der Bachelorarbeit "A use case of 5G connected drones with AI for object detection", HS Düsseldorf.

2019

  • Frau Anna Meyer mit der Bachelorarbeit "Chrominanz-Unterabtastung von Screen Content Daten im Transformationsbereich", FAU Erlangen-Nürnberg.
  • Frau Eva Hasenberg mit der Masterarbeit "Binauralisierung von Fahrzeug-Soundsystemen", TH Deggendorf.

2018

  • Herr Fabian Friedrichs mit der Bachelorarbeit "Improving Order-Independent transparency", TH Köln.
  • Herr Dominik Keller mit der Masterarbeit "Identifying and Analysing Texture Dimensions in Motion Pictures using Sensory Evaluation Techniques", TU Ilmenau.

2017

  • Herr Andreas Madreiter mit der Bachelorarbeit "Evaluierung von Open Source Plattformen zur Generierung eines Media Workflows", HS Anhalt.
  • Frau Anna-Maria Daschner mit der Masterarbeit "Hochbandbreitige IP-Signale in virtualisierten Umgebungen", TU Ilmenau.

2016

  • Herr Marcel Hauck mit der Bachelorarbeit "Vergleichende Analyse der Nutzung von Augmented und Virtual Reality in ausgewählten Wirtschaftsbranchen", HS Mainz.
  • Frau Aline Jaritz mit der Masterarbeit "Technische Datenflussanalyse von Smart-TVs im Hinblick auf Datenschutz und Datensicherheit", TH Köln.

2015

  • Frau Carmen Paula Ajtai mit der Bachelorarbeit "Planung einer Netzwerkarchitektur für den Einsatz im professionellen Studio", TU Ilmenau.
  • Herr Lucca Richter mit der Masterarbeit "Implementation and Analysis of Channel Estimation Algorithms for LTE Broadcast Signals", TU Braunschweig.

2014

  • Frau Andrea Burget mit der Bachelorarbeit "Vom Anforderungsprofil zum Template – File-based Quality Control mit Interra Systems Baton im professionellen Broadcastbereich", HS Ansbach.
  • Herr Lucien Lenzen mit der Masterarbeit "HFR - Analyse des Mehrwerts von höheren Bildwechselfrequenzen bei UHDTV mit Hilfe von subjektiven Untersuchungen", HS RheinMain.

2013

  • Frau Verena Ecker mit der Bachelorarbeit "Die Moiré-Problematik bei digitalen Fotokameras mit Videofunktion", HdM Stuttgart.
  • Herr Wolfgang Hüller mit der Diplomarbeit "Einfluss von Lichtfeldtechnik auf zukünftige digitale Filmproduktionen", FH St. Pölten.

2012

  • Herr Lars Werle mit der Bachelorarbeit "Simulation von Chromatischer Dispersion auf optischen Übertragungsstrecken in Breitbandkabelnetzen", FH Südwestfalen.
  • Herr Stefan Ilsen mit der Masterarbeit "Implementierung von Sensing-Verfahren für DVB-T2", TU Braunschweig.