Tonbearbeitung

SDI & Embedded Audio

Manfred Ottenbreit: Der Beitrag ist eine Betrachtung der Technik zur Übertragung von Audiosignalen, die in den Datenstrom des Seriellen Digitalen Interfaces – SDI – eingebettet sind. Das Embedden (Einfügen) des Audiosignals in den Videoteil vereinfacht die Signalverteilung innerhalb von Sendeanstalten und die Zuführung zu den Anschaltpunkten der Weitverkehrsnetze sowie im Außenübertragungsbereich (AÜ- Bereich) erheblich.

Ardour mit JACK als freie DAW: OpenSource- Audiosystem mit professionellen Ansprüchen

M. Rose; S. Vogt: Der Mehrspureditor „Ardour“ und der Audioserver „JACK“ sind als kostenlose Software unter Linux und Mac OS X eine mögliche Alternative zu bekannten Digital-Audio-Workstation-(DAW-) Konzepten. Ardour als ein natives System zeichnet sich durch niedrige Latenzen und exakte Sample-Genauigkeit bei hoher Spuranzahl aus. Eine akzeptable Arbeitsbasis von Ardour stellen die Unterstützung von 192 kHz / 32 bit Float sowie der mögliche Im- und Export von nicht nur alltäglichen sondern auch „exotischen“ Audioformaten dar.

Wellenfeldsynthese - Eine neue Dimension der 3D-Audiowiedergabe

S. Brix; T. Sporer: Klang kann in unterschiedlicher Weise empfunden und gehört werden. Neben klassischen Zweikanal-Stereo- Anordnungen wird mittlerweile immer häufiger auf 5.1-Surround sound und nachfolgende Systeme (7.1, 10.1) gesetzt. Das beste, akustische Klangempfin den beschränkt sich aber meist nur auf eine sehr begrenzte Fläche im Raum, die nur von einem Hörer an diesem bestimmten Ort genutzt werden kann.

Audiomitschnittsystem im Betrieb bei DW

T. Pöppl; M. Grohme: Die Deutsche Welle (DW) arbeitet seit Februar 2009 mit einem neuen Audio-On-Demand-Mitschnittsystem. Das von der G&L Geißendörfer & Leschinsky GmbH entwickelte System bietet verbesserte Mitschnitt- und Transcoding-Möglichkeiten. Der Artikel beschreibt die Anforderungen an das System sowie seinen Aufbau und die technische Umsetzung.

Typische Anwendungen für Live-Audio – Beispiele für den aktuellen Rundfunkeinsatz

D. Wiese; D. Adasinskiy; A. Wiedenhoff: Ein Audiosignal sollte mit voller Bandbreite (20 kHz und stereo) und geringer Latenz vom Reporter in das Funkhaus gelangen – unabhängig von der Strecke: ISDN, ADSL, SDSL oder UMTS/3G. Auch der Rückweg vom Studio zum Reporter verlangt ein bestimmtes Verhalten und die erforderlichen Einstellparameter sollen möglichst mit einem Tastendruck einstell- und abrufbar sein. Im Beitrag wird ein Überblick über den Stand der Technik gegeben.

Visuelle Audiosignalüberwachung in der Praxis

M. Kahsnitz: Mit der Einführung hochauflösender Bildformate steigen im Broadcastbereich auch die Ansprüche an die Qualitätskontrolle und Überwachung von Audiosignalen. Stichworte sind hier beispielsweise 5.1-Surround oder die Forderung nach einer wirksamen Lautheitskontrolle. Im Beitrag werden die wichtigsten Verfahren zur visuellen Signalkontrolle vorgestellt und der praktische Einsatz beschrieben.

Objektorientiertes Mischen für Live-Performance und Postproduktion

L. Altmann, A. Gräfe: Die Produktion von Audioinhalten für Multimediaanwendungen wird meist mit kanalorientierten Systemen durchgeführt. Die Vielfältigkeit der existierenden Formate für mehrkanalige Audiowiedergabe, wie zum Beispiel stereo, 5.1 und 7.1, erfordert angepasste Mischungen für die verschiedenen Wiedergabesysteme. Der dafür erforderliche Mehraufwand lässt sich durch Verwendung eines objektorientierten Mischkonzepts umgehen.

Erkennung und Messung des Bild-Ton-Versatzes und weiterer Parameter

E. Grütters: Im Zeitalter komprimierter Übertragungen wird das Problem des Bild-Ton-Versatzes immer dringender. Zu diesem Bild-Ton-Versatz tragen Framestores innerhalb des Video- und Audioprocessings mit einer individuellen Verzögerung ebenso bei wie A/D-Wandlungen und Bildkomprimierungsverfahren.

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5.1-Mehrkanaltonverfahren für TV und Hörfunk - EBU-Untersuchungen zur subjektiven Qualität

G. Stoll;  R. Stumpner;  G. Spikofski: Die EBU hat mit Hörtests in acht Testzentren unter der Leitung des IRT die Qualität der wichtigen 5.1-Mehrkanalton-Codierverfahren untersucht. Insgesamt nahmen 190 Versuchspersonen teil, die 12.225 Einzelergebnisse für die statistischen Auswertungen lieferten.

Einstellbare Verzögerung für lippensynchrones Audio

K. Tomerius; A. Kaiser: Mit der zunehmenden Verwendung von Surround-Sound und Dolby E Audio treten zuvor unbekannte Probleme bei der Verteilung und Verarbeitung der codierten und komprimierten Audiosignale auf. Eine besondere Herausforderung ist hierbei die Lippensynchronität unter Berücksichtigung des Dolby E-Guard-Bands, weil dabei variable Videoverzögerungen zu kompensieren sind, die an verschiedenen Stellen des Signalpfades durch Codierung und Verarbeitung entstehen. Der Beitrag zeigt einen Weg auf, um diese Probleme beherrschbar zu machen.

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