Kinoprojektion

Mobiler Xenon-Filmprojektor für die Farbbildkorrektur

T. Q. Khanh: Da Farbreproduktionsprozesse am Monitor (additive Farbmischung) und in der Kette Filmrecorder-Film-Filmkopierwerk (multiplikative Farbmischung) unterschiedlich sind, müssen die Bilder vorher am Monitor und nachher auf der Bildwand im Kino nicht bedingt gleich sein. Eine umfangreiche Farbkorrektur ist daher erforderlich. Die Leuchtdichte von der Bildwand muss der Leuchtdichte im Kino ( 55 cd/m² ± 7 cd/m² nach SMPTE 196 M) und der Monitorleuchtdichte (um 80 cd/m²) entsprechen.

Space Station in 3D

D. Lorenz: Die IMAX Corporation hat sich schon frühzeitig mit ihren großformatigen Kinofilmen des Themas „Weltraum“ angenommen, beginnend 1982 mit „Hail Columbia“, dann „The Dream is Alive“ (1985), „Blue Planet“ (1990), „Destiny in Space“ (1994) und schließlich „Mission to MIR“ (1997). Die Idee zu den Filmen dieser Thematik kam von Michael Collins, dem ersten Direktor des National Air and Space Museum in Washington, der selbst Astronaut bei der Apollo-11-Mission von 1976 gewesen war.

Babelsberg 2003: Internationale Konferenz für Film- und Fernsehproduzenten

Norbert Bolewski: Im Rahmen der Medientage 2003 in Berlin und Babelsberg vom 25. bis 28. August gab es vom 25. bis 27. August die „babelsberg 2003“. Es handelte sich um eine internationale Konferenz der Fernsehproduzenten, und in den ersten beiden Tagen waren ausschließlich Themen der Filmpolitik und Filmwirtschaft zu finden. Am letzten Tag, dem 27. August, standen filmtechnische Themen im Vordergrund. Die Wahl der Referenten und der Themen erfolgten in enger Zusammenarbeit der Medieninitiative Babelsberg mit der FKTG.

High-Level-Kompressionsstufen für ein DCI-konformes Digitalkino

N. Haferkemper; T. Q. Khanh; M. Kannewischer; C. Seiler; M. Ritschl: Unterschiedliche Kompressionsstufen von JPEG2000 und MPEG-2 wurden getestet, und deren Ergebnisse miteinander verglichen. Bei objektiver Beurteilung hat MPEG-2 numerisch oftmals das Nachsehen, was in den subjektiven Tests nicht bestätigt wird.

4K-Projektoren für D-/E-Cinema

Gisbert Hochgürtel: DCI-Spezifikationen erfordern Projektionstechniken, die den Anforderungen neuer D-/E-Cinema-Anwendungen gerecht werden. Die SRX-Projektorfamilie von Sony bietet dafür Voraussetzungen und Grundelemente, die einen Einsatz in diesem Bereich ermöglichen.

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DCI-konformes digitales Kino - Farbsignaltechnische Aspekte bei der Farbilderzeugung und -wiedergabe

N. Haferkemper; T. Q. Khanh; M. Kannewischer; C. Seiler; M. Ritschl: Mit der Verabschiedung der DCI-Spezifikationen beginnt ein Umdenken der Arbeitsweise und eine Erneuerungsphase kinotechnischer Systeme. Nach einer kurzen Beschreibung der DCI-Bildqualitätsvorgabe und einer Beschreibung bestehender Workflows in der heutigen Postproduktion werden die Bestimmung des Stands der heutigen Displaytechnik erklärt und die Farbbildtransformationen für die digitalen Kinofilmbilder formuliert.

Diskbasierte Speichersysteme für HDTV und Digital-Cinema-Produktionen

S. Fößel; Th. Miller; A. Widera: Der Beitrag beschäftigt sich mit den Kriterien der Verwendung von diskbasierten Speichersystemen in der digitalen Filmproduktion. Hauptziel dabei ist die Beibehaltung der bestmöglichen Bildqualität. Nach einer kurzen Einführung werden Auswahlaspekte für die Aufzeichnungsdatenrate und das Datenträgermedium aufgelistet sowie die an ein Aufnahmesystem gestellten Benutzeranforderungen erläutert.

Die DCI-Specification und ihre Auswirkung auf die Filmproduktion

P. C. Slansky: Mit der „Digital Cinema System Specification“ (DCSS) vom Juli 2005 wurde durch die Digital Cinema Initiative (DCI) eine geräteunabhängige Architektur für ein digitales Kino-Distributionssystem vorgestellt. Dabei wurde konsequent das Ziel einer dem 35-mm-Film ebenbürtigen beziehungsweise überlegenen Bild-Ton-Qualität verfolgt.

Viva la Resolution - Großes Kino in Berlin

Norbert Bolewski: Wer, wo und warum

Am 14. Juni 2006 erlebten rund 350 Besucher des CinemaxX-Kinos am Potsdamer Platz in Berlin die Veranstaltung „New Media and Beyond“. Sie präsentierte vor allem neue Kinotechniken, unter anderem eine 5K-Wiedergabe, aber auch andere mediale Entwicklungen.

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Digitales Kino: Entwicklungsstand und Perspektiven

M. Christmann; H.-P. Richter: Teil 2. Chancen und Anforderungen bei Postproduktion und Kopierwerk. Neben der Produktion, Distribution und Projektion sind Postproduction und Kopierwerke wesentliche Bestandteile in der bisherigen Wertschöpfungskette ‚Kinofilm’. Im zweiten Teil des Beitrags zum Thema ‚Digitales Kino’ sollen daher die Chancen und Risiken für diese beiden Bereiche nähe rbetrachtet werden.

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